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Haarausfall in allen Altersklassen –
welche Faktoren für lichter werdendes Haar eine Rolle spielen

Mit zunehmendem Alter wird das menschliche Haar dünner und brüchiger. Bei Männern kommt es häufig sogar zur Glatzenbildung. Doch Haarausfall muss nicht immer etwas mit dem Alter zu tun haben: Glatzenbildung treten teilweise bereits im Jugendalter auf, kreisrunde kahle Stellen am Kopf können Menschen jeden Alters betreffen. Doch wenn die Ursache für Haarausfall nicht immer das Alter ist, welche weiteren Auslöser gibt es dann? Als erstes wären da die Erbanlagen zu nennen, denn Haarausfall kann tatsächlich von der einen auf die nächste Generation weitergegeben werden. Außerdem können Krankheiten oder die entsprechenden Medikamente Haarausfall hervorrufen. Im Grunde recht einleuchtend, doch häufig unterschätzt, werden Faktoren, die regelrecht unsichtbar auf uns und unseren Körper einwirken, z.B. psychische Belastungen und Umwelteinflüsse. Doch auch unser Körper selbst kann ursächlich für Haarausfall sein, wenn beispielsweise Hormonstörungen vorliegen, welche die Haarproduktion hemmen. Zudem kann unser Lebensstil Haarausfall beeinflussen, und zwar sowohl positiv als auch negativ. Eine falsche Ernährung kann Haarausfall bzw. brüchiges, ungesundes Haar begünstigen.

Schlechte Erbanlage fördert Haarausfall

Die Erbinformationen werden von den Eltern an die Kinder weitergeben und bilden so die Konstellation der DNA. Es werden allerdings nicht nur Merkmale wie Haar- oder Augenfarbe weitergegeben, sondern auch Überempfindlichkeiten gegenüber verschiedenen Stoffen.

Beim anlagebedingten Haarausfall (androgenetische Alopezie) ist eine Überempfindlichkeit der Haarfollikel gegenüber dem männlichen Sexualhormon Testosteron die Ursache. Die Auswirkung von Testosteron kann auch durch einen Mangel des Gegenhormons Dihydrotestosteron entstehen. Beide Hormone finden sich im weiblichen und männlichen Organismus und schädigen die Haarwurzel, indem sie die Wachstumsphase des Haares verkürzen. Vorboten des Haarausfalls sind meist dünnes und brüchiges Haar.

Der erblich bedingte Haarausfall ist vor allem bei Männern die häufigste Ursache für Haarausfall.


Haarausfall durch Hormonstörungen

Hormonstörungen können den Haarwuchs hemmen und sogar zu Haarausfall führen. Bei Frauen können diese durch die Wechseljahre oder eine Schwangerschaft hervorgerufen werden. Bei Männern kann die Pubertät den Hormonhaushalt stören.

Ein Ungleichgewicht zwischen Testosteron und Dihydrotestosteron greift das Haarwachstum an und wird in vielen Fällen mit verschreibungspflichtigen Medikamenten behandelt. Diese wirken allerdings nur so lange, wie das Medikament eingenommen wird. Mit Absetzen des Medikaments setzen die Probleme wieder ein.


Ausfall der Haare durch Stress

Psychischer Druck kann zu körperlichen Krankheitserscheinungen führen. So werden großer Stress im Beruf oder Alltag und Schlafmangel häufig mit Haarausfall in Verbindung gebracht. Auch bereits bestehende Krankheiten wie der kreisrunde Haarausfall (Alopezia areata) können durch psychischen Stress verstärkt werden oder ausbrechen.

Der Grund ist folgender: Die Botenstoffe, die bei Stress durch das Nervensystem wandern, stören die Wachstumsphase des Haares.

Allen Ausprägungen ist eins gemeinsam: Aus Stress resultierender Haarausfall stresst den Betroffenen zusätzlich. Um diese Auswirkungen zu mindern, empfiehlt es sich dringend, Stress so weit wie möglich zu reduzieren. Gute Ansätze stellen dabei eine gesunde Ernährung und Entspannungspraktiken wie Autogenes Training oder Yoga dar.


Krankheiten begünstigen Haarausfall

Es gibt einige Krankheiten, die Haarausfall mit sich bringen können.

Vor allem Probleme mit der Schilddrüse können sich negativ auf das Haarwachstum auswirken, da sie als Hormondrüse für ein Hormongleichgewicht sorgt. Liegt eine Unterfunktion der Schilddrüse vor, werden die Haare brüchig oder fallen aus.

Doch Haarverlust kann auch als Nebenwirkung von Medikamenten auftreten, beispielsweise von Zytostatika, Cholesterinsenkern, Blutverdünnern oder Betablockern. Vor allem Chemotherapeutika stören den Haarzyklus und führen zu extrem brüchigem Haar, die schließlich ausfallen. Auch Bestrahlungen (Radiotherapie) greifen die Haarwurzel an, je nach Dauer und Intensität der Behandlung kann die Beschädigung sogar irreversibel sein.


Haarausfall begrenzen durch vitaminreiche Ernährung

Die Ernährung ist ein wichtiger Baustein für das Funktionieren unseres Körpers. Dazu gehört auch der gesunde Ablauf des Haarzyklus, also die Wachstums-, Übergangs- und Ruhephase des Haars. Neben der unzureichenden Zufuhr wichtiger Nährstoffe kann auch eine Störung des Verdauungstrakts die Aufnahme dieser Nährstoffe behindern. Ein Mangel an Mineralien, Vitaminen oder Spurenelementen kann folglich zu Haarausfall führen.

Der Verzehr folgender Lebensmittel wird bei Haarverlust besonders empfohlen:

  • (Bio-)Sojabohnen (enthalten Phytohormone und helfen v.a. bei erblich bedingtem Haarausfall)
  • Tomaten (enthalten Lycopin, das als Antioxidans das Haar und die Hautzellen vor Umwelteinflüssen schützt)
  • grüner Tee (enthält ebenfalls viele Antioxidantien und fördert zudem das Haarwachstum)

Einflüsse aus der Umwelt schädigen das Haar

Der Körper ist verschiedensten Umwelteinflüssen ausgesetzt. Diese können auch das Haar angreifen. In vielen Fällen konnte eine falsche oder übermäßige Pflege des Haares mit geschädigtem Haar oder Haarausfall in Verbindung gebracht werden.

Zusätzliche Belastungen für das Haar können chemische Einwirkungen wie Färbungen, Dauerwellen oder Chlor sein, aber auch die Überhitzung der Haare, zum Beispiel beim Föhnen oder Glätten. Weiterhin strapazieren sehr stramm gebundene Zöpfe das Haar und können es am Ansatz stark beschädigen. In schweren Fällen kommt es sogar zu irreversiblem Haarausfall.