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Fluch oder Segen: Haarwuchsmittel auf dem Prüfstand

Wenn die Haarfülle nachlässt, bekommt das Selbstwertgefühl schnell einen Knacks. Zeugt eine glänzende Haarpracht von Jugend und Gesundheit, wird die schwindende Fülle oft mit Alter und Krankheit gleichgesetzt. Kein Wunder, dass besonders jüngere Menschen zu allen erdenklichen Möglichkeiten greifen, um das volle Haar so lang wie möglich zu erhalten.

Grundsätzlich wird bei diesen Möglichkeiten zwischen einer rein optischen Haarverdichtung und einem realen verstärktem Wachstum unterschieden.

Wenn die Haare wieder sprießen sollen

Die Gründe für Haarausfall sind vielfältiger Natur: Stress, Alter, Veranlagung, Einfluss von Medikamenten… Für die Wahl eines geeigneten Mittels zur Bekämpfung des Haarausfalls ist eine gründliche Ursachenforschung daher unerlässlich. Bei einigen Ursachen besteht die Chance auf ein erneutes Haarwachstum nach Wegfall der Auslöser für den Haarverlust (Stress, Medikamente), bei anderen Ursachen kann der Haarausfall eventuell verzögert, aber nicht vollständig verhindert werden (anlagebedingte Alopezie).

Die häufigste Form ist der anlagebedingte Haarausfall. Etwa 95 Prozent aller Fälle von Haarausfall bei Männern und Frauen sind auf die erhöhte Empfindlichkeit der Haarfollikel auf das männliche Hormon DHT (Dehydrotestosteron) zurückzuführen. Die Folge sind eine Verkleinerung der Follikel und eine daraus resultierende schlechtere Versorgung der Haarwurzel sowie ein schwächerer Halt der Haare in der Kopfhaut. Um den anlagebedingten Haarausfall zu stoppen, ist daher die Wirkung des DHT auf die Haarfollikel zu vermindern.

Mit den Wirkstoffen Minoxidil und Finasterid werden teilweise gute Ergebnisse erzielt, allerdings sind beide Mittel nicht frei von Nebenwirkungen.

Das Problem an der Wurzel packen

Minoxidil sorgt für eine Erweiterung der Blutgefäße. Das Mittel ist ursprünglich aus dem Therapiebereich für Bluthochdruck bekannt. Äußerlich und lokal auf der Kopfhaut angewendet, bewirkt Minoxidil eine gesteigerte Versorgung der Haarwurzel mit Nährstoffen aufgrund der besseren Durchblutung der behandelten Region. Außerdem soll durch Minoxidil die DNA-Synthese angeregt werden, was wiederum einen positiven Effekt auf die Zellteilungsrate und damit auf die Haarstruktur hat – das Haar wächst kräftiger nach.

Finasterid gilt als das derzeit erfolgreichste Mittel, um den anlagebedingten Haarausfall zu stoppen. Es darf allerdings nur von Männern eingenommen werden. Der Wirkstoff (5alpha-Reduktasehemmer) besitzt Ähnlichkeit mit Testosteron und verhindert die Umwandlung des körpereigenen Testosterons in DHT. Bei noch aktiven Haarfollikeln wird dadurch die Wachstumsphase verlängert und der Haarausfall gestoppt. Bereits abgestorbene Follikel werden allerdings nicht wieder aktiviert. Nach Absetzen der Finasterid-Tabletten setzt der Haarausfall wieder ein.

Möglichkeiten und Grenzen gängiger Haarwuchsmittel

In der Regel greifen gängige freiverkäufliche Haarwuchsmittel in Deutschland auf einen der oben angeführten Wirkstoffe zurück. Regaine® basiert zum Beispiel auf Minoxidil, das in 5-prozentiger Konzentration in den Produkten enthalten ist. Neben belegbaren Erfolgen zum Stoppen des anlagebedingten Haarausfalls bei Männern und Frauen, wird allerdings auch immer wieder von Nebenwirkungen der Haarwuchsmittel berichtet. Rötungen der Kopfhaut, Juckreiz oder Schuppenbildung gehören zu den häufigsten Begleiterscheinungen der Wässerchen und Tinkturen. Die Ursache ist in erster Linie nicht der eigentliche Wirkstoff, sondern ergänzende Inhaltsstoffe wie z.B. Alkohol. Ell-Cranell® verwendet für die klassische Produktlinie den Wirkstoff Alfatradiol, der ebenso wie Finasterid ein 5alpha-Reduktasehemmer ist und die Umwandlung von Testosteron in DHT blocken soll. Zwar darf im Gegensatz zu Finasterid Ell-Cranell® auch bei Frauen angewendet werden, doch sind auch hier Nebenwirkungen möglich.

Besondere Vorsicht ist beim Einsatz von Finasterid geboten. Wird bei Haarausfall zwar nur die 1-mg-Tablette verordnet (im Gegensatz zu der 5-mg-Tablette bei einer Prostata-Vergrößerung), können trotzdem Probleme wie Erektionsstörungen, Impotenz, Gynäkomastie und Depressionen auftreten. Nicht immer verschwinden diese Symptome nach Absetzen des Mittels, sodass im Vorfeld eine besonders gute Aufklärung und Risikoanalyse notwendig ist.

Unabhängig vom Hauptwirkstoff haben alle Haarwuchsmittel eine recht lange Wartezeit von bis zu sechs Monaten gemeinsam, bis die ersten Anzeichen der Verbesserung sichtbar werden. Vorübergehend kann es sogar zu einer Verstärkung des Haarausfalls kommen, wenn alte Haare abgestoßen werden und die neuen noch nicht sprießen. Gerade diese Übergangsphase kann eine extreme psychische Belastung darstellen.

Haarfülle in wenigen Minuten

Ganz anders als bei Haarwuchsmitteln, Shampoos und Tinkturen sieht es bei den rein optischen Haarverdichtungen aus. Extensions können bereits nach einem Friseurbesuch ungewohnte Fülle auf den Kopf zaubern. Insbesondere bei einer Abdeckung durch das obere Haupthaar werden so sehr natürliche Ergebnisse mit wenig Aufwand erzielt.

Bei generell schütterem Haar, beginnenden Geheimratsecken oder kleinen kahlen Stellen wirkt Streuhaar Wunder. Es ist einfach und bequem zu Hause anzuwenden und die Wirkung ist sofort sichtbar. Mikroskopisch kleine Fasern aus Viskose verbinden sich dank statischer Aufladung mit dem eigenen Haar und werden mit einem speziellen Haarspray fixiert. Durch die Abstimmung der Super Million Hair-Fasern auf die eigene Haarfarbe wirkt die zusätzliche Fülle natürlich und ist nicht vom Echthaar zu unterscheiden. Es reicht, die Applikation alle paar Tage oder nach der Haarwäsche zu erneuern. Allergische Reaktionen auf der Kopfhaut gibt es nicht, auch enthält Super Million Hair keine Silikone oder Parabene.

Wer frei von Nebenwirkungen gegen die Auswirkungen des Haarausfalls antreten möchte und an einer schnellen Lösung interessiert ist, ist mit optischen Haarverdichtungen bestens beraten!